Falkenauge

Die Premier League testet ein elektronisches System, das entscheidet, ob der Ball die Torlinie überquert hat oder nicht.

Wenn Sie heute den Wimbledon-Final gesehen haben, sind sie mit dem Hawk-Eye system vertraut, denn im Tennis wird es bereits erfolgreich eingesetzt, um zu beurteilen, ob ein Ball in oder out ist. Sein Erfinder Paul Hawkins erzählte BBC Sport:

Wir haben einen Vertrag mit der Premier League, um ein solches System für den Fussball zu entwickeln. Es wird nur für die Schiedsrichter sein und nicht für das Fernsehen. Das Projekt wird zuerst von der Premier League beurteilt und anschliessend von der FIFA. Wenn wie diese Hürden überwunden haben, werden wir das System in bestimmten Spielen testen. Das Ziel ist seine feste Installation in allen Stadien der Premier-League-Clubs.

Hawkins rechnet mit einer Entwicklungszeit von etwa zwei Jahren, so lange dauerte es, bis seine Erfindung sich im Tennis etabliert hatte. Im nächsten Monat wird Hawk-Eye in der Akademie von Reading ausprobiert. Dann will Hawkins weitersehen.

Wenn ich mich an gewisse Entscheidungen erinnere, muss ich sagen, dass das Falkenauge in der Premier League dringend nötig ist. Schauen Sie sich zum Beispiel das nicht gegebene Tor von Pedro Mendes (Tottenham Hotspur) gegen Manchester United aus dem Jahre 2005 an. Ich frage mich heute noch, wohin all die Offiziellen auf dem Platz geguckt haben.

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  • Letzte Kommentare

    • Stefan (bayer04blog): Das Spiel findet schon in elf Tage statt. Ist da ein Torres schon aus’m Urlaub?
    • Monsieur Constantin: Merci beaucoup… ich hatte natürlich gehofft hier auf Experten und einen zukünftigen...
    • JimBobIII: Gratuliere und Maximum Respekt, Herr/Frau Constantin, und grmbl grmbl weil so machen Tippspiele einfach...
    • Shearer: Punkt 3 muss natürlich weg. In unserer Winterpause will ich in England Fussball schauen gehen. Nämlich!
    • häck: 12. Torhüternachwuchs fördern.