Festtagsstress

Harry Redknapp und Rafael Benitez beklagen sich über das gedrängte Programm in der Premier League.

Gespielt wird am 23., 26. und 30. Dezember sowie am 1. Januar. Portsmouth-Coach Redknapp jammerte prophylaktisch:

Das sind zu viele Spiele. Ich werde mit den Aufstellungen jonglieren müssen, damit die Mannschaft das übersteht. Vier Partien in so kurzer Zeit bedeutet ein grosses Risiko für die Spieler.

Liverpool-Trainer Rafael Benitez stiess ins gleiche Horn:

Vier Spiele sind eine Menge. Wenn man die Tradition, während der Feiertage zu spielen, unbedingt aufrechterhalten will, würden zwei Runden auch reichen, zum Beispiel am Boxing Day [26. Dezember] und am Neujahrstag. Man kann einfach nicht innerhalb von drei Tagen zwei Partien austragen. Es ist unmöglich für die Spieler, nach so kurzer Zeit wieder fit zu sein.

Benitez glaubt auch, dass sich das gedrängte Festtags-Programm negativ auf die Leistung der englischen Teams in den europäischen Wettbewerben auswirkt und ebenso auf die Nationalmannschaft.

Ach was, andere Menschen machen in ihren Berufen auch hin und wieder anstrengende Zeiten durch, und zwar für einen Bruchteil des Geldes, das im Spitzenfussball verdient wird, und ohne sich öffentlich zu beklagen. Es gibt doch nichts Schöneres als vier Vollrunden in zehn Tagen – ich bin bereit!

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  • Letzte Kommentare

    • Stefan (bayer04blog): Das Spiel findet schon in elf Tage statt. Ist da ein Torres schon aus’m Urlaub?
    • Monsieur Constantin: Merci beaucoup… ich hatte natürlich gehofft hier auf Experten und einen zukünftigen...
    • JimBobIII: Gratuliere und Maximum Respekt, Herr/Frau Constantin, und grmbl grmbl weil so machen Tippspiele einfach...
    • Shearer: Punkt 3 muss natürlich weg. In unserer Winterpause will ich in England Fussball schauen gehen. Nämlich!
    • häck: 12. Torhüternachwuchs fördern.